Reifenseitenwandbeschriftungen

von | 22. Okt. 2019

Habt Ihr Euch Eure Reifen schon mal genauer angeschaut? Dann wird Euch aufgefallen sein, dass jeder Reifen über unterschiedliche Beschriftungen verfügt. Diese können Euch bei der richtigen Auswahl beim Kauf eines Reifens behilflich sein. Aber was genau sagen die Beschriftungen aus? Wir zeigen es Euch in unserer Übersicht.

Die erste Beschriftung, die Ihr auf dem Reifen findet, beschreibt normalerweise die Reifengröße und Reifenbreite. Er sieht beispielsweise so aus: 220/40 R 16. Dieser Größencode teilt sich auf in die Breite des Reifens in Millimetern, eine Prozentangabe zur Reifenbreite im Verhältnis zur Seitenwandhöhe und den geeigneten Felgendurchmesser. Darüber hinaus geben die Buchstaben „R“ oder „D“ Euch die Antwort darauf, um welche Bauart von Reifen es sich handelt – Radialreifen oder Diagonalreifen. Der Radialreifen ist heutzutage deutlich verbreiteter, also werdet Ihr vermutlich zumeist den Buchstaben „R“ auf euren Reifen finden.

Der nächste Code beschreibt die Tragfähigkeitskennzahl sowie die Geschwindigkeitskategorie des Reifens nach dem jeweiligen Index. Er beinhaltet eine Zahl und einen Buchstaben, etwa: 60 M. Die 60 würde dem Tragfähigkeits-Index zufolge einer Maximalbelastung von 250 entsprechen, der Buchstabe M beschreibt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Darüber hinaus gibt der Buchstabe Auskunft über Faktoren wie Komfort oder Grip. Diese steigen mit den Buchstaben – das gilt allerdings auch für die mögliche Abnutzung des Reifens.

Die DOT-Nummer folgt zumeist als nächstes und gibt Hinweise auf die Herstellung des Reifens. Sie teilt sich auf in die Bezeichnung „DOT“ (Department of Transportation“ und insgesamt 12 Ziffern. Etwa so: DOT XXXX XXXX 1210. Die letzten vier Ziffern stehen dabei für das Fertigungsdatum des Reifens mit Wochen- und Jahresangabe. In unserem Beispiel wäre der Reifen also in der 12. Woche des Jahres 2010 gefertigt worden – und sollte folglich demnächst mal ausgewechselt werden.

Dazu kommt in der europäischen Union für gewöhnlich das Prüfzeichen „E“, das die Einhaltung der Normen bestätigt, gefolgt von einer Kennziffer, die das Land der Zulassung beschreibt. Weitere Elemente, die sich auf Reifen finden lassen können, weisen etwa auf den Winterreifen-Status, mögliche Runderneuerungen oder andere Eigenarten des Reifens hin.

Wenn es Euch darum geht, Eure Reifen gleichwertig auszutauschen, achtet darauf, dass gerade die Reifengröße, die Tragfähigkeit und die Höchstgeschwindigkeit mit den alten Reifen übereinstimmen. Alternativ ist es möglich im Fahrzeugschein die zugelassenen Reifen für Euren Wagen in Erfahrung zu bringen.

Habt Ihr Tipps zum Reifenkauf und -austausch? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Wusstest Du, was die Reifenseitenwandbeschriftung über Deinen Reifen aussagen?

Mirko

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