Der Bus der Zukunft – Was tut sich bei der Technik?

von | 31. Jan. 2022

Tag für Tag steigen Millionen Menschen in Busse, um von A nach B zu gelangen. In der Stadt, auf dem Land, auf langen Reisen – der Bus kommt in den unterschiedlichsten Situationen zum Einsatz. Doch was tut sich eigentlich in der Buswelt in Sachen Technik?

Die wohl einschneidenste Änderung der vergangenen Jahre dürfte vielen Bus-Passagieren in großen Städten bereits aufgefallen sein: Immer öfter sieht man elektrisch angetriebene oder zumindest Hybrid-Busse, die auf den bekannten Linien unterwegs sind.

Einer Übersicht des Portals „Statista“ zufolge waren am 01. Januar 2021 2.235 Busse mit Hybrid-Antrieb in Deutschland unterwegs, während es ein Jahr zuvor noch 1.008 waren. Die Zahl hat sich also mehr als verdoppelt! Elektro-Busse kamen auf 727 Stück, im Jahr zuvor waren es noch 385 (via statista.com). Es wird spannend zu sehen sein, wie sich dies 2022 weiterentwickelt!

An Orten wie Hannover, Hamburg oder anderen Städten gehören E-Busse längst zum Alltag. Die sind nicht nur in Sachen Umweltgedanken ein guter Schritt nach vorne, sondern sorgen auch für weniger Lärm – was viele Stadtmenschen wohl dankbar annehmen dürften.

Natürlich ist der Antrieb nicht die einzige Stelle, an der aktuell geschraubt wird. Auch das Entlasten der Fahrerinnen und Fahrer hinter dem Steuer ist ein Thema, das in aktuellen Projekten behandelt wird. Dazu gehören beispielsweise Assistenzsysteme, die das Fahren erleichtern sollen.

So gibt es etwa Konzepte wie einem teilautomatisierten Omnibus, der im Stadtverkehr mithilfe von Sensoren und Radarsystemen Dinge wie Kurven, Tunnel, andere Verkehrsteilnehmer oder auch Ampelschaltungen registrieren kann. Der „Future Bus“ von Mercedes etwa stellt so eine Zukunftsvision dar – hier wird auf eine Technik gesetzt, bei der Fahrer nur noch im Bedarfs- oder Notfall eingreifen müssen (via daimler.com).

Eine andere Variante sind vollständig autonom fahrende Kleinbusse. Eine solche Option durften wir gerade erst in Hamburg kennenlernen.

In der Hansestadt war das „emoin“-Shuttle 2021 testweise unterwegs und brachte Fahrgäste auf kleinen Strecken von der Haltestelle nach Hause. Und das ganz ohne Fahrer. Mehr dazu lest ihr in unserem Beitrag zu emoin und könnt ihr hier im Video sehen:


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Insgesamt stehen in Sachen Bus-Innovationen neben dem Umweltgedanken auch Elemente wie Fahr-Komfort, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Fokus. Dementsprechend wird immer weiter an verschiedensten Stellen daran geforscht, diese Punkte zu optimieren.

In der Branche werden neue Entwicklungen natürlich mit viel Aufmerksamkeit betrachtet. Das Portal „busplaner“ etwa vergibt im Jahr 2022 den „Innovationspreis“, der im Rahmen der Fachmesse BUS2BUS vom 27. – 28. April in Berlin vergeben wird. Wenn ihr sehen möchtet, was für Innovationen nominiert sind, könnt ihr hier an der Abstimmung teilnehmen (via busplaner.de).

Übrigens: Auch Semperit ist mit den Reifen „Winter F2“ und „Winter D2“ für den Innovationspreis nominiert worden. Was die Winterreifen ausmacht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was für technische Entwicklungen würdet ihr euch beim Bus noch wünschen? Wo seht ihr Verbesserungsbedarf? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Fotonachweis: © Adobe Stock lassedesignen | kinwun

Wünscht ihr euch mehr E-Busse auf den Straßen?

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