Alternative Treibstoffe

von | 21. Mrz. 2019

Die Geschichte des Automobils war schon immer von Innovationen geprägt: Größer, schneller, effizienter lautete die Devise, seit die ersten mit Dampf betriebenen Vehikel zum Ende des 17. Jahrhunderts aufkamen. Mehr als 300 Jahre später ist die Entwicklung noch immer nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Die Diskussion um Optimierung ist so aktuell wie nie.

Mehrere Faktoren wie Klimawandel, Luftverschmutzung und der Wunsch nach Nachhaltigkeit haben die Augen der Wissenschaft auf alternative Brennstoffe gelenkt. Gerade im LKW-Verkehr ist der Diesel als Antriebsmittel das Maß aller Dinge – ein Umstand, der sich in Zukunft ändern könnte. Denn nicht nur die Fahrverbote, die in mehreren deutschen Städten für bestimmte dieselbetriebene Fahrzeuge verhängt wurden, könnten für ein Umdenken sorgen.

Ein besserer ökologischer Fußabdruck, die Verfügbarkeit von Kraftstoffen und letztlich auch der Preis könnten in den kommenden Jahren dafür sprechen, auf alternative Brennstoffe umzustellen. Und die Ideen, wie der LKW der Zukunft angetrieben werden könnte, sind vielfältig.

Nicht nur, dass aktuelle Diesel- und Ottomotoren immer weiter optimiert werden: Im Fernverkehr wird schon seit Längerem beispielsweise auf Erdgas in gasförmiger oder flüssiger Form gesetzt, das als merklich sauberer als Diesel gilt. Aber wer viel auf den Autobahnen unterwegs ist, weiß: Die Erdgas-Tankstelleninfrastruktur in Deutschland weist noch Lücken auf. Eine Alternative: Hybridfahrzeuge, die herkömmliche Antriebsmittel mit elektrischer Energie kombinieren. Durch diese Verbindung wird der Kraftstoffverbrauch zurückgefahren, ebenso wie der Lärm, der im Straßenverkehr erzeugt wird. Die reduzierte Geräuschentwicklung schafft schon heute neue Möglichkeiten: Es ist möglich, die Erlaubnis für Auslieferungen des Nachts oder in den frühen Morgenstunden zu bekommen. Da zu diesen Zeiten weniger auf den Straßen los ist, könnten Fahr- und Stehzeiten minimiert werden.

Die Hybrid-Technik wird allerdings eher als Brückentechnologie angesehen. Einem Strategiepapier des Verbands der Automobilindustrie zufolge soll langfristig auf regenerative Konzepte wie Wasserstoff- oder Elektroantriebe umgestellt werden.

Gerade Letztere sind bereits in merklicher Zahl in Städten unterwegs, doch um die Elektromobilität auch für Langstrecken und den Lieferverkehr fit zu machen, gibt es noch einige Hürden zu überwinden. Vor allem die Reichweite batteriebetriebener Fahrzeuge sowie die Verfügbarkeit von Ladestationen sind Herausforderungen, die es weiterhin zu meistern gilt. Die Vorteile aber sind bemerkenswert: Elektromotoren können platzsparend untergebracht werden, sind weniger komplex und vor allem völlig emissionsfrei.

Die Entwicklung in Richtung Umweltfreundlichkeit schreitet immer weiter voran – und auch auf dem Markt soll sich eine Umstellung auf absehbare Zeit lohnen. Wie seht Ihr das? Könnt Ihr Euch vorstellen, in Zukunft mit Elektro- oder Wasserstoff-Fahrzeugen auf Tour zu gehen? Hinterlasst uns einen Kommentar!

Fotonachweis: © Adobe Stock / chesky © Adobe Stock / sheresper

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