Fahrsicherheitstraining

von | 14. Jan. 2020

Ist Euch schon mal die komplette Kontrolle über Euer Fahrzeug entglitten? Eine glatte Fläche, die Euren Wagen ins Schleudern bringt oder eine große Pfütze, die Aquaplaning verursachen kann – es gibt Momente, da geht es einfach tierisch schnell. Dann gilt es, die Ruhe zu bewahren und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Fähigkeiten, die man im Fahrsicherheitstraining ausbauen kann.

Slalom auf dem Testgelände

Genau das habe ich einmal ausprobiert: Ich habe am Fahrsicherheitstraining von Scania teilgenommen. Eine wahnsinnig spannende Erfahrung: Mit dem LKW ging es auf die Rennstrecke und auf dem Testgelände konnte man die Maschine richtig an ihre Grenzen bringen. Viele von Euch kennen diese Trainings vielleicht für PKW – doch auch für größere Gefährte gibt es die Möglichkeit, sich einmal intensiv mit der Sicherheit im Straßenverkehr auseinanderzusetzen. Ich musste Slalomkurse fahren und rutschige Fahrbahnen bewältigen – Situationen, die man im Alltag nicht so gut üben kann. Deswegen möchte ich Euch hier ein paar weitere Trainings vorschlagen, die man als LKW-Fahrer vielleicht mal ausprobieren sollte.

Beim ADAC etwa lernt man neben dem Meistern von Gefahrensituationen viel über den eigenen Wagen, Blicktechniken für die Straße und Theoretisches zu ABS-Systemen und Co. Bei Mercedes gibt es über acht Stunden hinweg viel Wissenswertes und Praktisches vermittelt, ebenso wie bei der DEKRA Akademie.

Den „Aha“-Moment will man lieber in sicherer Umgebung

Gemeinsam haben diese Trainings alle eines: Wer einmal die Strecken der Prüfer absolviert hat, ist für reale Gefahrensituationen gut gerüstet. So bekommt man auch mehr Sicherheit im Fahralltag und kann im Ernstfall auf bereits gesammelte Erfahrungen zurückgreifen. Denn: Das erste Mal mit dem Wagen unkontrolliert über die Fahrbahn zu rutschen, und wenn es nur für ein oder zwei Sekunden ist, ist einfach beängstigend. Da fühlt man sich deutlich wohler, wenn dies in einer gesicherten Umgebung stattfindet – und das noch mit der beruhigenden Stimme der Trainer im Ohr.

Auch Kollege Mirko hat letztens eine vergleichbare Aufgabe gestemmt: Bei der Buschallenge ergatterte er nach vielen kniffligen Aufgaben den zweiten Platz – und nebenbei noch einiges an Erfahrung: „Für viele war es mal wieder der ‚Aha’-Effekt. Was kann eigentlich passieren? Das war sehr interessant“, hatte Mirko erzählt. Ein Effekt, den ich bei meinem Training auch bemerkt habe.

Habt Ihr schon einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen? Berichtet uns in den Kommentaren von Eurer Erfahrung!

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Haltet Ihr ein Fahrsicherheitstraining für sinnvoll?

Christina

Christina

Als Prinzessin der Straße hat sie ihre 40-Tonner unter voller Kontrolle.

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