UV-Schutz

von | 16. Jul. 2019

 Der Sommer ist endgültig angekommen – und mit ihm die hohen Gradzahlen, die aus der Fahrerkabine mal eben einen Glutofen machen können. Doch das ist nicht das größte Problem: Vor allem vor der Strahlung solltet Ihr Euch in Acht nehmen.

Walking on Sunshine

Wer den lieben langen Sommer im Freibad, am Strand oder einfach irgendwo in der Sonne liegt, rechnet im Normalfall damit, dass er einen Sonnenbrand bekommt. Klar, schließlich brutzelt die Sonne einem ja auch direkt auf die ungeschützte Haut. Die Lösung: Reichlich Sonnencreme und das eine oder andere Päuschen im Schatten. So weit, so einfach. Doch war Euch eigentlich bewusst, dass Ihr der Sonne auch in Euren Trucks teilweise schonungslos ausgesetzt seid?

Es ist eines dieser Probleme, über die man zuerst gar nicht nachdenkt, wenn man an den Beruf des LKW-Fahrers denkt. Die Klassiker sind da eher Zeitdruck oder Schlafmangel. Dennoch sollte man sich dringend Gedanken um die Sonne machen, wenn man mal wieder stundenlang im Sommer bei bestem Wetter über die Autobahn düst. Denn: Der Sonnenschein sorgt nicht nur dafür, dass man die Klimaanlage zeitweise bis zum Anschlag hochdrehen muss. Er greift auch die Haut an.

Scheiben filtern nicht alles

Im Normalfall sollte die Windschutzscheibe dafür sorgen, dass sich die gefährlichen UV-A- und UV-B-Strahlungen aus der Fahrerkabine raushalten. Das ist auch der Fall – insbesondere vor UV-B-Strahlung dürftet Ihr im Cockpit geschützt sein. Doch die UV-A-Strahlung, die beschleunigte Hautalterung und im schlimmsten Falle Hautkrebs verursachen kann, wird von regulären Seitenscheiben nicht abgehalten – und das ist schon schlimm genug. Deswegen lohnt es sich, entsprechende Maßnahmen gegen die Strahlung zu ergreifen.

Kennt Ihr auch diese Abdunklungsscheiben, die man an die Scheiben hängt, um die Strahlung abzuhalten? Das funktioniert zwar bei den hinteren Scheiben eines handelsüblichen PKWs, doch im LKW nützen die nicht wirklich was. Schließlich benötigt Ihr jeden Zentimeter Eures Sichtfelds. Deswegen heißt es: Eher zu klassischen Mitteln greifen.

Kleidung schützt

Am besten hilft es, betroffene Körperstellen einfach mit Kleidung abzudecken: Wer sich etwas anzieht, schützt seine Haut am besten vor der Strahlung. Auch Kappe oder Hut können helfen, das Gesicht vor der Sonne zu schützen. Mit Kleinigkeiten wie einer Sonnenbrille könnt Ihr darüber hinaus eure Augen schonen.

Der Nachteil ist natürlich: Am heißen Sommertagen will man eher Kleidung loswerden, als sich noch dick einzupacken. Deswegen empfiehlt es sich, im Zweifelsfalle einfach ordentlich Sonnencreme aufzutragen – am besten mindestens mit Lichtschutzfaktor 20, eher höher. Das ist zwar schmierig und kann nerven, aber es schützt Euch vor Langzeitfolgen.

Habt Ihr noch gute Tipps, wie Ihr mit der Strahlung umgeht? Erzählt sie uns in den Kommentaren!

Was ist Eurer Meinung nach das beste Mittel gegen Sonnenstrahlung?

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